Dorle & susanne

"Dorle lernte ich im Oktober 2014 kennen. Es war Liebe auf den ersten Blick. Zuerst war ich "nur" die Reitbeteiligung von Dorle. Sie war völlig unausgebildet und entsprechend holprig war es, sie zu reiten. Sie war zu diesem Zeitpunkt 5 Jahre alt.

Im Dezember 2015 kaufte ich Dorle, die hatte es mir wirklich angetan, mit ihren Babyaugen und ihrer liebenswerten Art. Mir war klar, es musste unbedingt dafür gesorgt werden, dass Dorle versteht, was ich mir als Reiterin von ihr wünschte. So lernte ich Tatjana kennen, sie war mir als gute Osteopathin und Trainerin empfohlen worden. 

Dorle hatte eine sehr verhärtete Muskulatur und ihr fasziales Gewebe war entsprechend unelastisch. Tatjana sagte mir ganz klar, nur behandeln würde hier auf gar keinen Fall reichen, da Dorle sich "falsch" bewegen würde, weil sie nicht vernünftig darauf vorbereitet worden sei, ein Reitpony zu werden.

 

 

Wir vereinbarten eine Probestunde und daraus wurde schnell eine erkenntnisreiche Zusammenarbeit für mich. Wir begannen ganz von vorn und übten zuerst einfache Dinge, wie die richtige Führposition. Es gab viele Einheiten in der Boden- und Longenarbeit. 

Bevor ich in den Sattel ging, übernahm Tatjana für einige Zeit den Beritt, um Dorles vom Boden aus Erlerntes nun im Sattel zu stärken.

Als ich an die Reihe kam, musste ich erst mal an meinem Sitz arbeiten. Immer wieder ging es darum, losgelassen zu sitzen und sich von der Bewegung des Pferdes mitnehmen zu lassen.

Tatjana erklärte uns immer wieder den Sinn des biomotorischen Reitersitzes. Mittlerweile kann ich es, glaube ich, schon recht gut umsetzen, und Dorle zu reiten bringt mir jetzt wirklich Spaß und ich weiß, mein Pony hat nun auch verstanden, wie es einen Reiter gesunderhaltend tragen kann."

 

Susanne Sander