Kastrationstrauma lösen

Eine Kastration stellt für jeden Wallach ein Trauma dar, sowohl physisch und psychisch.
Auf psychischer Ebene ändert sich das Verhalten durch die Reduktion von Testosteron, die Wallache werden ruhiger,
weil der Sexualtrieb nachlässt.

 

Auf der Physischen Ebene bleibt eine Narbe. Der Eingriff setzt einen Heilungsprozess in Gang, es bilden sich Verklebungen zwischen den Muskel- und Hautschichten und dem Fasziengewebe. Das Gewebe ist weniger elastisch und es führt zu Spannungen und kann auch dauerhaft Schmerzen verursachen.

Bewegungseinschränkungen ziehen auch organische Probleme mit sich. Wenn die Körperflüssigkeiten durch eine eingeschränkte Beweglichkeit nicht mehr richtig fließen können, wird das Gewebe weniger durchblutet und es kommt zu Stoffwechselstörungen, dies hat wiederum Auswirkungen auf die Organe und andere Strukturen. Es muss immer das ganze Pferd betrachtet und behandelt werden.


Das Video dazu unter: https://youtu.be/d8AWO-sbBSM